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Übergang Schule - Beruf

Qualifizierung & Beschäftigung

Das Projekt "Qualifizierung & Beschäftigung" versteht sich als arbeitsweltbezogenes Angebot für benachteiligte Jugendliche und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf, die auf Grund von persönlichen und sozialen Voraussetzungen der besonderen Hilfe und Unterstützung bedürfen. Dieses Projekt wird aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Das ist das wichtigste Instrument der EU für die Förderung von Beschäftigung und sozialer Eingliederung.

Ziele der Maßnahme

Das Ziel des Projektes "Qualifizierung & Beschäftigung" ist die arbeitsmarktorientierte Vorbereitung und Qualifikation von benachteiligten jungen Menschen zur Aufnahme eines Ausbildungs- bzw. Arbeitsverhältnisses oder zur Aufnahme in weiterführende Angebote der beruflichen Integration.

Weitere Ziele können  - je nach Förderbedarf - sein:

  • Förderung der Persönlichkeitsentwicklung und der sozialen Kompetenzen 
  • Förderung der lebenspraktischen Fähigkeiten 
  • Förderung/Stärkung der Selbstwertgefühls 
  • Förderung der Kommunikationsfähigkeit 
  • Förderung der aktiven Interkommunikation u.v.m.

Zielgruppen

TeilnehmerInnen des Projektes sind benachteiligte Jugendliche im Alter von 14 bis 27 Jahren (nach SGB II, SGB III, SGB VIII § 13)

  • die einen schlechten oder keinen Hauptschulabschluss haben, bzw. die von einer Sonderschule kommen
  • die von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen oder bedroht sind 
  • die individuelle Beeinträchtigungen aufweisen 
  • junge Menschen mit Migrationshintergrund 
  • geflüchtete Menschen, soweit diese arbeitslos gemeldet sind

Ihre Ansprechpartnerin:

Frau Stefanie Oßmann
Teamleitung Schotten
Berufsorientierung BEO

Das Projekt wird mit SchülerInnen der 8. und 9. Klasse aus ausgewählten Förderschulen für Lernbehinderte im Vogelsbergkreis, Wetteraukreis und Landkreis Gießen durchgeführt. Unterstützt wird das Projekt "BEO" durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Zielgruppen

Schüler und Schülerinnen von Förderschulen haben es trotz der wieder erholten Wirtschaftslage und dem drohenden Fachkräftemangel besonders schwer einen Ausbildungs- oder Beschäftigungsplatz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu finden. So kommt der Vorbereitung auf das Leben nach der Schule - und hier besonders der Berufsorientierung und -vobereitung - eine zentrale Bedeutung zu.

In einer vorgelagerten Potenzialanalyse werden zunächst die Stärken und Schwächen nach anerkannten Diagnostikverfahren analysiert und ein individuelles Fähigkeitsprofil erstellt. Im Anschluss lernen die Schülerinnen und Schüler während einer zwei wöchigen praktischen Berufsorientierung verschiedene Ausbildungsberufe in den Berufsfeldern Farbe / Raumgestaltung, Holz, Lager / Verwaltung, Metall und Hotel- und Gaststättengewerbe / Hauswirtschaft kennen.

Die Jugendlichen erfahren konkret was sich hinter den verschiedenen Berufen, ob als Maler und Lackierer, als Tischler, als Metallbearbeiter, als Fachkraft für Lagerlogistik, als Bürokaufmann / -frau, als Hauswirtschafter/in, als Koch/Köchin oder als Fachkraft im Gastgewerbe verbirgt.

So können sie ihren Berufswunsch in der Praxis hautnah erleben und erfahren was sich hinter den jeweiligen Berufen verbirgt.

Ziel ist es, durch eine systematische individuelle Berufsorientierung den Übergang von der Schule in die Berufsausbildung zu verbessern. Angesichts einer immer komplexer werdenden Arbeits- und Ausbildungswelt kommt es mehr denn je auf die richtige Berufwahl an.

Damit Schülerinnen und Schüler beim Übergang in einen beruflichen Ausbildungsgang die ihrer aktuellen Schul- und Lebenssituation angepasste Wahl eines Ausbildungsberufes treffen können, benötigen sie eine objektive, breite und vor allem realitätsnahe Berufsinformation.

In der praktischen Berufsorientierung machen die Schülerinnen und Schüler erste konkrete Erfahrungen in der Berufswelt. Sie haben nicht nur die Möglichkeit drei verschiedene Berufsfelder auszuprobieren, sondern lernen auch für sich selbst Verantwortung zu übernehmen, ein Bewusstsein und Interesse für die eigene Entwicklungsfähigkeit herauszubilden um eine fundierte Berufswahl treffen zu können.

Durch die Kombination aus schulischem Lernen und der in der Berufsorientierungsphase gewonnenen betrieblichen Erfahrungen werden die Schülerinnen und Schüler auf den Übergang von der Schule in Ausbildung oder Beschäftigung im allgemeinen Arbeitsmarkt vorbereitet.

Zur weiteren Senkung der hohen Jugendarbeitslosigkeit und der Zahl von unversorgten Ausbildungsbewerbern, die sich nach dem Verlassen der Schule in Ersatzmaßnahmen im Übergangssystem befinden, besteht die Notwendigkeit, frühzeitige Prävention durch eine erweiterte, schon während der Schulzeit einsetztende Berufsorientierung in praxisnahen Berufsbildungsstätten auszubauen. 

Insbesondere überbetriebliche Berufsbildungstätten wie die Schottener Soziale Dienste gemeinnützige GmbH sind aufgrund ihrer wichtigen Rolle in der dualen Berufsausbildung an der Nahtstelle zwischen Schule und Wirtschaft, ihrer Praxisnähe zu Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes und der multifunktionalen Ausrichtung ihrer Ausstattung, Erfahrung und Kompetenz des Ausbildungs- und Lehrpersonals bestens geeignet, Schülerinnen und Schüler durch individuelle, systematische und berufsspezifische Berufsorientierungsmaßnahmen auf das Berufsleben vorzubereiten, um ihnen den Weg in eine Berufsausbildung zu ebnen.

Behindertenspezifische Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme

Was ist eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme?

Die berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme dient der Vorbereitung auf das Berufsleben. Ziel ist es, jungen Menschen einen besseren Zugang zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt zu ermöglichen. 

Zielgruppe

Zur Zielgruppe gehören - unabhängig von der Schulbildung - Jugendliche und junge Erwachsene ohne berufliche Erstausbildung, welche die allgemeine Schulpflicht erfüllt und das 25. Lebensjahr 

noch nicht vollendet haben und wegen Ihrer Benachteiligung (Lernschwäche, soziale Benachteiligung, Migrationshintergrund, oder Behinderungen) besonderer Leistungen bedürfen. 

Inhalte der BvB

  •  Individuelle Förderung 
  • Betriebspraktika 
  • Individuelle sozial- und sonderpädagogische Betreuung 
  • Stütz- und Förderunterricht 
  • Bewerbungstraining 
  • Training der Schlüsselqualifikation 
  • Sprachförderung 
  • uvm.

Qualifizierungsebenen

Das berufsvorbereitende Förderkonzept sieht vier Stufen vor, die Sie entsprechend Ihren persönlichen Voraussetzungen absolvieren.

  • Eignungsanalyse 
  • Grundstufe 
  • Förderstufe 
  • Übergangsqualifizierung

In der Eignungsanalyse stellen wir Ihre persönlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten fest. Die Grundstufe dient der beruflichen Orientierung und Sie treffen eine Berufswahl. Sollten Sie nach der Grundstufe die Ausbildungs- und Beschäftigungsfähigkeit noch nicht erreicht haben. schließt sich die Förderstufe an. Im Mittelpunkt der Übergangsqualifizierung stehen berufs- und betriebsorientierte Qualifikation mit ggf. arbeitsplatzbezogener Einarbeitung. 

Fragen beantworten Ihnen gerne

Geborgen Stärke entwickeln - Kinder- und Jugendhilfe

Geborgenheit und Schutz in einer sozialen Gemeinschaft. mehr

Arbeitsweltbezogene Teilhabe

Teilhabebezogene Bildung und Arbeit für Menschen mit und ohne Behinderung. mehr

Eingliederungshilfe Wohnen

Weitestgehend selbstständige Lebensführung für Menschen mit Behinderung im Mittelpunkt.
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In Würde altern - Altenhilfe

Pflege rund um die Uhr auf der Basis der Expertenstandards. mehr