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Arbeit & Beschäftigung

Unterstützte Beschäftigung

Für wen ist die Unterstützte Beschäftigung?

Unterstützte Beschäftigung richtet sich an behinderte Menschen, die einen besonderen Unterstützungsbedarf haben, aber nicht des besonderen Angebots der Werkstätten für behinderte Menschen bedürfen.

Zielgruppe

Zur Zielgruppe zählen insbesondere

  • Schulabgängerinnen und Schulabgänger mit Behinderung 
  • Erwachsene, die im Laufe ihres (Erwerbs-) Lebens eine Behinderung erworben haben

Wichtig ist:

Unterstützte Beschäftigung ist nachrangig zu Berufsausbildungen oder berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen. Wer hierfür fit genug ist, soll diese Maßnahme absolvieren.

Was ist die Unterstützte Beschäftigung und was will sie erreichen?

Unterstützte Beschäftigung ist die individuelle betreibliche Qualifizierung, Einarbeitung und Berufsbegleitung behinderter Menschen mit

besonderen Unterstützungsbedarf in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes. Ziel ist ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis. 

"Erst platzieren, dann qualifizieren"

Das sind die Kernelemente der Unterstützten Beschäftigung 

Individuelle betriebliche Qualifizierung

Die Unterstützte Beschäftigung beginnt mit der individuellen betrieblichen Qualifizierung. Sie findet von Anfang an in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes statt. Der behinderte Mensch wird von einem sog. Jobcoach begleitet und unterstützt.

Die individuelle betriebliche Qualifikation dauert bis zu zwei Jahre, in Ausnahmefällen bis zu drei Jahre. Die an dieser Phase Teilnehmenden sind sozialversichert. 

Bildungszentrum Rhein-Main

Ansprechpartner: 

Herr Tobias Höhl
Frau Koch
Qualifizierungstrainerin
Herr Eisenlohr
Institutsleitung
Diagnose der Arbeitsmarktfähigkeit DIA-AM

Ziele und Zielgruppe

Ziel ist es, durch eine auf den Teilnehmer ausgerichtete Orientierung und eine praxisorientierte
Eignungsabklärung festzustellen, ob eine Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt
nachhaltig erreicht werden kann oder ob die WfbM die notwendige Einrichtung zur Teilhabe
am Arbeitsleben ist.

 

Zielgruppen sind

• Menschen mit einer Lernbehinderung im Grenzbereich zur geistigen Behinderung
• Menschen mit einer geistigen Behinderung im Grenzbereich zur Lernbehinderung
• Menschen mit einer psychischen Behinderung und/oder Verhaltensauffälligkeiten
(nicht im Akutstadium)

 

Durchführung der Maßnahme
• Zuweisung der Teilnehmenden durch die Agentur für Arbeit
• Diagnose über maximal 12 Wochen

• Phase 1: Analyse der Eignung
• Befragungen zur Biografie und beruflichen Zielen
• Arbeits- und Leistungsdiagnostische Tests
• Arbeitsproben
• Einzel- und Gruppenangebote
• Bei Eignung für Tätigkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt
• Bei Empfehlung für Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben in einer WfbM
• Bericht:
Leistungen einer WfbM zur Förderung der Integration auf dem allgemeinen
Arbeitsmarkt


• Phase 2: Betriebliche Erprobung
• Gezielte Erprobung arbeitsrelevanter Fähigkeiten in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes
• Bericht:
Maßnahmen und Ziele der individuellen Unterstützung zur Integration auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt

Tagesstätte

Zielsetzung

Ziel der Tagesstätte ist es, durch tagesgestaltende Angebote seelische Gesundheit zu steigern, die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen und damit die individuelle Lebensqualität zu erhöhen. 

Zielgruppe

Als Teil der Hilfen zur Gestaltung des Tages spricht die Tagesstätte diejenigen Personen (zwischen dem 18. und dem 65. Lebensjahr) mit psychischen Erkrankungen an,

die aufgrund der Schwere dieser Erkrankung dem Arbeitsmarkt (momentan) nicht zur Verfügung stehen, aber durch den Besuch der Tagesstätte ihre sozialen Kompetenzen erweitern möchten. 

Die Angebote der Tagesstätte umfassen fünf große Bereiche

  • Alltagsbewältigung 
  • Umgang mit der eigenen Erkrankung 
  • Hinführung zu Arbeitsprozessen 
  • Unterstützung bei Arztbesuchen und Behördengängen 
  • Angebote für besondere Personenkreise

Fragen beantwortet Ihnen gerne 

Tagesförderstätte

Tagesförderstätte

Zielgruppe

Das Leistungsangebot der Tagesförderstätten richtet sich an den Personenkreis der Menschen mit geistiger Behinderung und/oder Mehrfachbehinderung, insbesondere Menschen mit zusätzlichen seelischen Behinderungen, die wegen Art oder Schwere der Behinderung nicht, noch nicht oder noch nicht wieder die Voraussetzungen für eine Beschäftigung in einer Werkstatt für behinderte Menschen erfüllen.

Die Tagesfördersätte bietet erwachsenen Menschen mit einer nicht nur vorübergehenden geistigen Behinderung und/oder Mehrfachbehinderungen, insbesondere Menschen mit zusätzlichen seelischen Behinderungen, intensive pädagogische Betreuung, pflegerische Hilfe und besondere Beschäftigungsangebote.

Ziele

Die Tagesförderstätte erbringt die erforderlichen Leistungen, um schwer, mehrfach oder schwerstmehrfach behinderten Menschen entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit eine angemessene Bildung und Beschäftigung zu ermöglichen, ihre Persönlichkeit weiterzuentwickeln und ihre Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft sicherzustellen.

Die Normalisierung und Individualisierung der Gestaltung des Tages stehen im Vordergrund. Eine überschaubare, klare Tagesstruktur gibt Sicherheit und Orientierung. Das Angebot eines zweiten Lebensraums - ähnlich einem Arbeitsplatz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt oder in der Werkstatt für behinderte Menschen - ermöglicht ein weiteres vom Wohnbereich (Familie oder Wohnheim) unabhängiges Erlebnis-, Erfahrungs- und Betätigungsfeld. Darüber hinaus bietet es die Möglichkeit abweichender, situationsbezogener Verhaltensmuster als erweiterte Chance der Persönlichkeitsentwicklung, wie sie jedem nichtbehinderten Menschen zugestanden wird.

Das Leistungsangebot der Tagesförderstätten ist deshalb ein wichtiger Aspekt der angestrebten Normalisierung. Der schwer und mehrfach behinderte Mensch erhält die Möglichkeit, sich in verschiedenen Lebensräumen zu erproben, verschieden zu agieren und sich somit weiterzuentwickeln. Durch vielfältige neue Erfahrungen werden alte Erfahrungsmuster durchbrochen.

Ziel der Arbeit in der Tagesförderung ist die Förderung neuer Fähigkeiten, Kenntnisse und Interessen sowie der Erhalt vorhandener Fähigkeiten, Kenntnisse und Interessen.

Die konkrete Zielsetzung der pädagogischen und pflegerischen Arbeit richtet sich an den individuellen Fähig- und Fertigkeiten der Maßnahmeteilnehmer aus und basiert wesentlich auf einer qualitativ ausgerichteten Verbindung von Beziehungs- und Förderarbeit.

Fragen beantwortet Ihnen gerne

Grünberg

Herr Christian Lengler
Sozialer Dienst Grünberg

Nieder-Ohmen

Leisenwald

Büdingen

Frau Martina Leistner
Sozialer Dienst + Abteilungsleitung WfbM & Tagesförderstätte
Eingangsverfahren und Berufsbildungsbereich

Eingangsverfahren und Berufsbildungsbereich

Das Eingangsverfahren dient der Feststellung, ob die Werkstatt für behinderte Menschen die geeignete Einrichtung für die Teilhabe des behinderten Menschen am Arbeitsleben ist sowie welche Bereiche der Werkstatt und welche Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben für den behinderten Menschen in Betracht kommen. Im Eingangsverfahren wird entsprechend dem individuellen Hilfebedarf ein Eingliederungsplan erstellt.

Die Leistungen im Eingangsverfahren werden für drei Monate erbracht. Die Leistungsdauer kann auf bis zu vier Wochen verkürzt werden, wenn während des Eingangsverfahrens im Einzelfall festgestellt wird, dass eine kürzere Leistungsdauer ausreichend ist. 

Fragen beantwortet Ihnen gerne

Schotten

Frau Katharina Weber
Sozialer Dienst
Frau Serife Sarikaya
Sozialer Dienst

Mücke-Merlau

Frau Thomas Desch
Sozialer Dienst

Nieder-Ohmen

Grünberg

Herr Christian Lengler
Sozialer Dienst

Langgöns

Homberg

Büdingen

Frau Martina Leistner
Sozialer Dienst + Abteilungsleitung WfbM & Tagesförderstätte

Wächtersbach-Leisenwald

Werkstatt für behinderte Menschen

Werkstatt für behinderte Menschen

Zielgruppe

Das Leistungsangebot der Werkstatt für behinderte Menschen richtet sich an den Personenkreis der Menschen mit geistiger Behinderung, die wegen Art oder Schwere der Behinderung nicht, noch nicht oder noch nicht wieder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt beschäftigt werden können.

Die Werkstatt für behinderte Menschen stellt erwachsenen Menschen mit einer nicht nur vorübergehenden geistigen Behinderung und/oder Mehrfachbehinderungen, insbesondere Menschen mit zusätzlichen seelischen Behinderungen, Arbeits- und Beschäftigungsplätze.

Ziele

Die Werkstatt für behinderte Menschen ist eine Einrichtung zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben und zur Eingliederung in das Arbeitsleben.

Die Werkstatt erbringt die erforderlichen Leistungen, um die Erwerbstätigkeit behinderter oder von Behinderung bedrohter Menschen entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit zu erhalten, zu verbessern, herzustellen oder wiederherzustellen, die Persönlichkeit dieser Menschen weiterzuentwickeln, ihre Beschäftigung zu ermöglichen und ihre Teilhabe am Arbeitsleben möglichst auf Dauer zu sichern.

Sie bietet eine angemessene berufliche Bildung und eine Beschäftigung zu einem leistungsangemessenen Arbeitsentgelt.

Rahmenbedingungen

Die Werkstätten der Schottener Soziale Dienste gemeinnützige GmbH verfügen über ein breites Angebot an Berufsbildungs-, Arbeits- und Beschäftigungsplätzen in folgenden Bereichen:

Montage, Verpackung, Gerätebau, Kabelkonfektion, Lohnfertigung Textil, Holz (Lohnfertigung, Möbelbau, Bauschreinerei, Vogelkäfigbau), Metall, Bauhandwerk (Maurer, Fliesenleger, Installateure, Elektriker), Maler und Lackierer, Wäscherei, Hauswirtschaft, Landwirtschaft, Landschaftspflege, Vogelpark, Restaurant und Verwaltung. 

Fragen beantwortet Ihnen gerne 

Herr Eberhard Trabert
Sozialer Dienst
Integrationsfachdienst

Integrationsfachdienst (IFD) zur Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben

IFD Vogelsberg und Wetteraukreis

Was ist ein Integrationsfachdienst?

Der Integrationsfachdienst (IFD) arbeitet im Auftrag des LWV Hessen Integrationsamtes und der Rehaträger.

Er ist Fachberatungsstelle zum Thema Behinderung und Arbeit und hat die Aufgabe, die Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen zu sichern und zu fördern.

Der Integrationsfachdienst handelt interessenneutral. Sein Ziel ist es, tragfähige Lösungen gemeinsam mit allen Beteiligten zu finden. Die Beratenden nutzen ihre weitreichenden Netzwerke, um bei Bedarf auch andere Unterstützer*innen einzubinden.

Die Beratenden im IFD unterliegen der Schweigepflicht.

               

Ganzheitliche Dienstleistung

Die Dienstleistung des IFD besteht aus einer individuellen Beratung, die sowohl kurzzeitig als auch längerfristig sein kann. Die Dienstleistung ist für Ratsuchende kostenlos.

Der IFD wird im Einzelfall durch das Integrationsamt oder einen Reha-Träger beauftragt. Er stellt auch den Kontakt zum Integrationsamt her, wenn weitere Maßnahmen am Arbeitsplatz erforderlich sind.

 

Zielgruppen

Der Integrationsfachdienst berät

  • Schwerbehinderte, behinderte oder von Behinderung bedrohte Menschen
  • Arbeitgeber*innen
  • Schwerbehindertenvertretungen, Betriebs- und Personalräte


Service für Beschäftigte

Der IFD informiert, berät und unterstützt bei

  • gesundheits- und behinderungsbezogenen Problemen, die sich am Arbeitsplatz auswirken
  • Konflikten am Arbeitsplatz mit Vorgesetzten und Kolleg*innen
  • Veränderungen im Arbeitsumfeld, innerbetrieblicher Umsetzung
  • akuten Krisensituationen
  • Wiedereinstieg in den Beruf nach längerer Krankheit
  • Fragen der beruflichen Weiterentwicklung

 

Der IFD orientiert sich an den persönlichen und beruflichen Fähigkeiten und Stärken der Beschäftigten. Selbstbestimmung und Selbstverantwortung der Klient*innen sind wichtige Prinzipien in der Beratung.

Er arbeitet zusammen mit Psychotherapeut*innen, Fachärzt*innen und Kliniken, sowie mit sonstigen örtlichen Fachberatungsstellen.

 

Service Arbeitgeber*innen

Arbeitgeber*innen, Personalverantwortliche und betriebliche Helfer*innen/Ansprechpartner*innen können sich mit ihren Fragen an den IFD wenden.

Der IFD informiert, berät und unterstützt bei

  • Fragen im Umgang mit Behinderungen und des behinderungsgerechten Einsatzes
  • Begleitung von Maßnahmen zur betrieblichen Wiedereingliederung
  • Fragen von Fördermöglichkeiten und Finanzierungshilfen
  • Entwicklung und Umsetzung des betrieblichen Eingliederungsmanagements im Zusammenhang mit Behinderungen
  • Erarbeitung von Inklusionsvereinbarungen

 

Weitere Leistungen

Service für Arbeitslose Schwerbehinderte Menschen:

Der IFD kann im Auftrag des zuständigen Leistungsträgers (Reha-Träger, Arbeitsagentur oder Job Center) beraten und unterstützen, einen Arbeitsplatz zu finden.

Im Rahmen des Hessischen Perspektivprogramms HePAS kann der IFD schwerbehinderte Menschen bei der Erlangung eines Arbeitsplatzes unterstützen.

Integrationsfachdienst Vogelsberg

 

Kontakt

Integrationsfachdienst Vogelsberg
"Altes Rathaus"
Rathausgasse 10
35325 Mücke
Mobil:   0151 – 52 66 40 70
E-Mail: conrad@schotten-sozial.de
                 ifd-vogelsberg@schotten-sozial.de

https://www.integrationsamt-hessen.de/

Ansprechpartner*innen:
Herr Ingo Conrad

Sprechzeiten Fr 8 - 12 Uhr
sowie nach Vereinbarung

Die Sprechzeiten finden in Mücke statt, können jedoch auch gerne nach vorheriger Vereinbarung bei Ihnen oder in Ihrem Betrieb stattfinden.

Bitte informieren Sie sich telefonisch bei uns.

 

Integrationsfachdienst Vogelsberg
Landsknechtsweg 11
36341 Lauterbach
Tel.: 0151/15212828
E-Mail: ifd-vogelsberg@schotten-sozial.de

Ansprechpartner*innen
Frau Silvia Wößner

Sprechzeiten Mi 10 - 12 Uhr
sowie nach Vereinbarung

Die Sprechzeiten finden in Lauterbach statt, können jedoch auch gerne nach vorheriger Vereinbarung bei Ihnen oder in ihrem Betrieb stattfinden.

Bitte informieren Sie sich telefonisch bei uns.

IFD Wetteraukreis

Kontakt

Integrationsfachdienst Wetterau
Gymnasiumstraße 2
63654 Büdingen
Tel.: 06042 – 97 81 621
Fax: 06042 – 97 888 22
Mobil: 0160 – 3 72 72 65
E-Mail: ifd-wetterau@schotten-sozial.de

https://www.integrationsamt-hessen.de/

Ansprechpartner*innen:
Frau Uta Muth
Frau Nadine Kieck

Sprechzeiten:
Do          14:00 – 17:00 Uhr
Fr            08:00 – 12:00 Uhr

sowie nach Vereinbarung

Die Sprechzeiten finden in Büdingen statt, können jedoch auch gerne nach vorheriger Vereinbarung bei Ihnen oder in ihrem Betrieb stattfinden.

Bitte informieren Sie sich telefonisch bei uns.

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