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Übergang Schule - Beruf

Qualifizierung & Beschäftigung

Das Projekt "Qualifizierung & Beschäftigung" versteht sich als arbeitsweltbezogenes Angebot für benachteiligte Jugendliche und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf, die auf Grund von persönlichen und sozialen Voraussetzungen der besonderen Hilfe und Unterstützung bedürfen. Dieses Projekt wird aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Das ist das wichtigste Instrument der EU für die Förderung von Beschäftigung und sozialer Eingliederung.

Ziele der Maßnahme

Das Ziel des Projektes "Qualifizierung & Beschäftigung" ist die arbeitsmarktorientierte Vorbereitung und Qualifikation von benachteiligten jungen Menschen zur Aufnahme eines Ausbildungs- bzw. Arbeitsverhältnisses oder zur Aufnahme in weiterführende Angebote der beruflichen Integration.

Weitere Ziele können  - je nach Förderbedarf - sein:

  • Förderung der Persönlichkeitsentwicklung und der sozialen Kompetenzen 
  • Förderung der lebenspraktischen Fähigkeiten 
  • Förderung/Stärkung der Selbstwertgefühls 
  • Förderung der Kommunikationsfähigkeit 
  • Förderung der aktiven Interkommunikation u.v.m.

Zielgruppen

TeilnehmerInnen des Projektes sind benachteiligte Jugendliche im Alter von 14 bis 27 Jahren (nach SGB II, SGB III, SGB VIII § 13)

  • die einen schlechten oder keinen Hauptschulabschluss haben, bzw. die von einer Sonderschule kommen
  • die von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen oder bedroht sind 
  • die individuelle Beeinträchtigungen aufweisen 
  • junge Menschen mit Migrationshintergrund 
  • geflüchtete Menschen, soweit diese arbeitslos gemeldet sind

Ihre Ansprechpartnerin:

Frau Evelyn Wolfram

Leitung EU-Projekte
Berufsorientierung BEO

Das Projekt wird mit SchülerInnen der 8. und 9. Klasse aus ausgewählten Förderschulen für Lernbehinderte im Vogelsbergkreis, Wetteraukreis und Landkreis Gießen durchgeführt. Unterstützt wird das Projekt "BEO" durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Zielgruppen

Schüler und Schülerinnen von Förderschulen haben es trotz der wieder erholten Wirtschaftslage und dem drohenden Fachkräftemangel besonders schwer einen Ausbildungs- oder Beschäftigungsplatz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu finden. So kommt der Vorbereitung auf das Leben nach der Schule - und hier besonders der Berufsorientierung und -vobereitung - eine zentrale Bedeutung zu.

In einer vorgelagerten Potenzialanalyse werden zunächst die Stärken und Schwächen nach anerkannten Diagnostikverfahren analysiert und ein individuelles Fähigkeitsprofil erstellt. Im Anschluss lernen die Schülerinnen und Schüler während einer zwei wöchigen praktischen Berufsorientierung verschiedene Ausbildungsberufe in den Berufsfeldern Farbe / Raumgestaltung, Holz, Lager / Verwaltung, Metall und Hotel- und Gaststättengewerbe / Hauswirtschaft kennen.

Die Jugendlichen erfahren konkret was sich hinter den verschiedenen Berufen, ob als Maler und Lackierer, als Tischler, als Metallbearbeiter, als Fachkraft für Lagerlogistik, als Bürokaufmann / -frau, als Hauswirtschafter/in, als Koch/Köchin oder als Fachkraft im Gastgewerbe verbirgt.

So können sie ihren Berufswunsch in der Praxis hautnah erleben und erfahren was sich hinter den jeweiligen Berufen verbirgt.

Ziel ist es, durch eine systematische individuelle Berufsorientierung den Übergang von der Schule in die Berufsausbildung zu verbessern. Angesichts einer immer komplexer werdenden Arbeits- und Ausbildungswelt kommt es mehr denn je auf die richtige Berufwahl an.

Damit Schülerinnen und Schüler beim Übergang in einen beruflichen Ausbildungsgang die ihrer aktuellen Schul- und Lebenssituation angepasste Wahl eines Ausbildungsberufes treffen können, benötigen sie eine objektive, breite und vor allem realitätsnahe Berufsinformation.

In der praktischen Berufsorientierung machen die Schülerinnen und Schüler erste konkrete Erfahrungen in der Berufswelt. Sie haben nicht nur die Möglichkeit drei verschiedene Berufsfelder auszuprobieren, sondern lernen auch für sich selbst Verantwortung zu übernehmen, ein Bewusstsein und Interesse für die eigene Entwicklungsfähigkeit herauszubilden um eine fundierte Berufswahl treffen zu können.

Durch die Kombination aus schulischem Lernen und der in der Berufsorientierungsphase gewonnenen betrieblichen Erfahrungen werden die Schülerinnen und Schüler auf den Übergang von der Schule in Ausbildung oder Beschäftigung im allgemeinen Arbeitsmarkt vorbereitet.

Zur weiteren Senkung der hohen Jugendarbeitslosigkeit und der Zahl von unversorgten Ausbildungsbewerbern, die sich nach dem Verlassen der Schule in Ersatzmaßnahmen im Übergangssystem befinden, besteht die Notwendigkeit, frühzeitige Prävention durch eine erweiterte, schon während der Schulzeit einsetztende Berufsorientierung in praxisnahen Berufsbildungsstätten auszubauen. 

Insbesondere überbetriebliche Berufsbildungstätten wie die Schottener Soziale Dienste gemeinnützige GmbH sind aufgrund ihrer wichtigen Rolle in der dualen Berufsausbildung an der Nahtstelle zwischen Schule und Wirtschaft, ihrer Praxisnähe zu Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes und der multifunktionalen Ausrichtung ihrer Ausstattung, Erfahrung und Kompetenz des Ausbildungs- und Lehrpersonals bestens geeignet, Schülerinnen und Schüler durch individuelle, systematische und berufsspezifische Berufsorientierungsmaßnahmen auf das Berufsleben vorzubereiten, um ihnen den Weg in eine Berufsausbildung zu ebnen.

Frau Uta Muth

Gymnasiumstraße 2
63654 Büdingen
Initative Inklusion - Handlungsfeld 1

Die zentrale Idee der UN-Behindertenrechtskonvention ist die Inklusion. Sie bedeutet, dass Menschen mit und ohne Behinderungen von Anfang an gemeinsam in allen Lebensbereichen selbstbestimmt leben und zusammen leben.

Inklusion ist ein permanenter Prozess, der nicht nur von der Bundesregierung vorangetrieben wird, sondern von allen Mitgliedern der Gesellschaft gestaltet werden muss. Sie geschieht nicht von selbst und nicht einseitig, sie muss von allen gelebt und geleistet werden. Das Kernanliegen der Bundesregierung ist eine inklusive Arbeitswelt. Doch finden viele Menschen mit Behinderungen keine Stelle auf dem ersten Arbeitsmarkt, viele Jugendliche mit Behinderungen haben Schwierigkeiten, einen betrieblichen Ausbildungsplatz zu finden. Angesichts der demografischen Entwicklung trägt eine verbesserte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben auch dazu bei, dem sich abzeichnenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Mit der Initiative Inklusion, von der Bundesregierung gemeinsam mit den Ländern, der Bundesagentur für Arbeit, den Kammern, Integrationsämtern und Hauptfürsorgestellen entwickelt, ist die Zielsetzung mehr schwerbehinderte Menschen in reguläre Arbeitsverhältnisse zu vermitteln.

Die vier Handlungsfelder (HF) der Initiative Inklusion haben folgende Ziele:

  • Berufsorientierung schwerbehinderter Schülerinnen und Schüler (HF 1),

  • Schaffung neuer betrieblicher Ausbildungsplätze für schwerbehinderte junge Menschen (HF 2),

  • Schaffung neuer betrieblicher Arbeitsplätze für ältere schwerbehinderte Menschen (HF 3) und

  • Förderung von Inklusionskompetenz (besseres Verständnis für Fragestellungen, die sich aus der Inklusion ergeben) bei den Kammern (HF 4)

Das Projekt wird SchülerInnen der Schulabgangsklassen aus ausgewählten Schulen mit den Förderschwerpunkten:

- Geistige Entwicklung

- Körperliche und motorische Entwicklung

- Sprache

- Sehen/Hören

- emotionale Entwicklung im Vogelsbergkreis, Wetteraukreis und Landkreis Gießen angeboten.

 

Derzeit haben wir mit 6 Schulen aus dem den Landkreisen Gießen, Wetterau und Vogelsberg eine Kooperation abgeschlossen.

Kooperationen

Für das Bundesland Hessen wurden das Berufsbildungswerk Südhessen und das Berufsbildungswerk Nordhessen vom Ministerium für Soziales und Integration und der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit mit der Durchführung des „Handlungsfeld 1: Berufsorientierung schwerbehinderter Schülerinnen und Schüler“ beauftragt.

Unser Integrationsfachdienst (IFD) wurde als Kooperationspartner beider Berufsbildungswerke (Nordhessen und Südhessen) hinzugezogen.

Die „Initiative Inklusion“ ist ein gemeinsames Programm der Bundesregierung und der Länder zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen in Deutschland.

Handlungsfeld 1 "Berufsorientierung"

Zum beruflichen Orientierungsverfahren gehören etwa Kompetenzanalyse,
Kompetenzförderung, Organisation, Durchführung und Auswertung von Praktika – vorrangig auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt – sowie die Begleitung des Überganges in das Arbeitsleben.

 

Ziel des Projekts ist es, jungen Menschen mit Schwerbehinderung Wege ins Berufsleben und auf den allgemeinen Arbeitsmarkt aufzuzeigen. Orientiert an der Entwicklung jedes und jeder Einzelnen werden in Abstimmung mit den Schülern, den Eltern, den Lehrkräften und der Rehaberatung der Agentur für Arbeit individuell angepasste Wege der beruflichen Orientierung beschritten.

Projektablauf

Der modulare Aufbau des Projektes ermöglicht es dabei, die gewählten Verfahren und Methoden an die Bedarfe der jungen Menschen anzupassen. Zu Beginn des Programms haben die SchülerInnen anhand einer Kompetenzanalyse die Möglichkeit, ihre Eignung zu entdecken und sich selbst bei verschiedenen praxisorientierten Aufgaben auszuprobieren. Dabei können sich neue berufliche Interessen entwickeln oder vorhandene Neigungen bestärkt werden. Jedem Schüler wird ein realistisches Bild der Berufswelt vermittelt und die Perspektive eröffnet, den für sich passenden beruflichen Weg zu finden. Im Rahmen der betrieblichen Praktika, die ebenfalls Bestandteil sind, können die Schüler ihre beruflichen Potenziale entdecken und entwickeln.


Frau Evelyn Wolfram

Leitung EU-Projekte

Frau Uta Muth

Gymnasiumstraße 2
63654 Büdingen
Projekt Willkommenskultur Rhein-Main-Wetterau

Das Projekt „Willkommenskultur Rhein-Main-Wetterau“ richtet sich an junge Flüchtlinge im Alter von 15 bis 18 Jahren. Unterstützt wird das Projekt durch die Stiftung ProRegion(Flughafen Stiftung zur Förderung der beruflichen Bildung,Frankfurt am Main). In Kooperation stehen die Schottener Soziale Dienste gGmbH mit den Beruflichen Schulen des Wetteraukreises (Nidda und Büdingen).

Ziel ist es, den jungen Menschen einen Zugang zu Bildung (Schule) und zur Arbeitswelt zu zu eröffnen und ihnen damit ein selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben zu ermöglichen.

 

Um dieses Ziel zu erreichen, müssen umfassende Beratungs - und Betreuungsangebote den Unterricht ergänzen. Dazu zählen die Schulsozialarbeit, berufliche Orientierung und Qualifikation sowie die Förderung der deutschen Sprache.

Die Schottener Soziale Dienste gGmbH steht dabei der Schule als wichtiger Partner zur Seite, da sie durch ihre langjährige Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen auf Erfahrungen zurückgreifen und so das Projekt personell unterstützen kann.

Weil die Jugendlichen unterschiedliches schulisches Wissen aus ihren Herkunftsländern besitzen und verschiedene Sprachen sprechen, sind die Lehrkräfte besonders gefordert.

Frau Evelyn Wolfram

Leitung EU-Projekte
Intea - Integration und Abschluß

Das Projekt "Intea - Integration und Abschluß" richtet sich an junge Flüchtlinge und Zuwanderer im Alter von 16 bis 20 Jahren. Das Projekt ist ein Landesprogramm des Kultusministeriums. In Kooperation stehen die Schottener Soziale Dienste gGmbH mit der Beruflichen Schule des Wetteraukreises.

Ziel ist es, den jungen Menschen einen Zugang zu Bildung (Schule) und zur Arbeitswelt zu eröffnen und ihnen damit ein selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben zu ermöglichen.

Um dieses Ziel zu erreichen, müssen umfassende Beratungs- und Betreuungsangebote den Unterricht ergänzen. Dazu zählen Schulsozialarbeit, berufliche Orientierung und Qualifikation sowie die Förderung der deutschen Sprache.

Die Schottener Soziale Dienste gGmbH steht dabei der Schule als wichtiger Partner zur Seite, da sie durch ihre langjährige Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen auf Erfahrungen zurückgreifen und so das Projekt personell unterstützen kann.

Weil die Jugendlichen unterschiedliches schulisches Wissen aus ihren Herkunftsländern besitzen und verschiedene Sprachen sprechen, sind die Lehrkräfte besonders gefordert.

Frau Evelyn Wolfram

Leitung EU-Projekte
Behindertenspezifische Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme

Was ist eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme?

Die berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme dient der Vorbereitung auf das Berufsleben. Ziel ist es, jungen Menschen einen besseren Zugang zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt zu ermöglichen. 

Zielgruppe

Zur Zielgruppe gehören - unabhängig von der Schulbildung - Jugendliche und junge Erwachsene ohne berufliche Erstausbildung, welche die allgemeine Schulpflicht erfüllt und das 25. Lebensjahr 

noch nicht vollendet haben und wegen Ihrer Benachteiligung (Lernschwäche, soziale Benachteiligung, Migrationshintergrund, oder Behinderungen) besonderer Leistungen bedürfen. 

Inhalte der BvB

  •  Individuelle Förderung 
  • Betriebspraktika 
  • Individuelle sozial- und sonderpädagogische Betreuung 
  • Stütz- und Förderunterricht 
  • Bewerbungstraining 
  • Training der Schlüsselqualifikation 
  • Sprachförderung 
  • uvm.

Qualifizierungsebenen

Das berufsvorbereitende Förderkonzept sieht vier Stufen vor, die Sie entsprechend Ihren persönlichen Voraussetzungen absolvieren.

  • Eignungsanalyse 
  • Grundstufe 
  • Förderstufe 
  • Übergangsqualifizierung

In der Eignungsanalyse stellen wir Ihre persönlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten fest. Die Grundstufe dient der beruflichen Orientierung und Sie treffen eine Berufswahl. Sollten Sie nach der Grundstufe die Ausbildungs- und Beschäftigungsfähigkeit noch nicht erreicht haben. schließt sich die Förderstufe an. Im Mittelpunkt der Übergangsqualifizierung stehen berufs- und betriebsorientierte Qualifikation mit ggf. arbeitsplatzbezogener Einarbeitung. 

Lehrgangsorte

Fragen beantworten Ihnen gerne

Herr Jannik Himmighofen

Vogels­berg­straße 212
63679 Schotten

Frau Anna Sophie Tröstrum

Vogels­berg­straße 212
63679 Schotten

Frau Kathleen Vierheller

Neue Straße 4
63667 Nidda

Herr Roman Bloß

Pfingstweide 39
61169 Friedberg

Geborgen Stärke entwickeln - Kinder- und Jugendhilfe

Geborgenheit und Schutz in einer sozialen Gemeinschaft. mehr

Arbeitsweltbezogene Teilhabe

Teilhabebezogene Bildung und Arbeit für Menschen mit und ohne Behinderung. mehr

Eingliederungshilfe Wohnen

Weitestgehend selbstständige Lebensführung für Menschen mit Behinderung im Mittelpunkt.
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In Würde altern - Altenhilfe

Pflege rund um die Uhr auf der Basis der Expertenstandards. mehr