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Arbeit & Beschäftigung

Unterstützte Beschäftigung

Für wen ist die Unterstützte Beschäftigung?

Unterstützte Beschäftigung richtet sich an behinderte Menschen, die einen besonderen Unterstützungsbedarf haben, aber nicht des besonderen Angebots der Werkstätten für behinderte Menschen bedürfen.

Zielgruppe

Zur Zielgruppe zählen insbesondere

  • Schulabgängerinnen und Schulabgänger mit Behinderung 
  • Erwachsene, die im Laufe ihres (Erwerbs-) Lebens eine Behinderung erworben haben

Wichtig ist:

Unterstützte Beschäftigung ist nachrangig zu Berufsausbildungen oder berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen. Wer hierfür fit genug ist, soll diese Maßnahme absolvieren.

Was ist die Unterstützte Beschäftigung und was will sie erreichen?

Unterstützte Beschäftigung ist die individuelle betreibliche Qualifizierung, Einarbeitung und Berufsbegleitung behinderter Menschen mit

besonderen Unterstützungsbedarf in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes. Ziel ist ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis. 

"Erst platzieren, dann qualifizieren"

Das sind die Kernelemente der Unterstützten Beschäftigung 

Individuelle betriebliche Qualifizierung

Die Unterstützte Beschäftigung beginnt mit der individuellen betrieblichen Qualifizierung. Sie findet von Anfang an in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes statt. Der behinderte Mensch wird von einem sog. Jobcoach begleitet und unterstützt.

Die individuelle betriebliche Qualifikation dauert bis zu zwei Jahre, in Ausnahmefällen bis zu drei Jahre. Die an dieser Phase Teilnehmenden sind sozialversichert. 

Bildungszentrum Rhein-Main
Schäfergasse 33
60313 Frankfurt am Main

Ansprechpartner: 

Herr Tobias Höhl

Frau Koch

Qualifizierungstrainerin

Herr Eisenlohr

Institutsleitung

UB Friedberg
Pfingstweide 39
61169 Friedberg

Ansprechpartner: 

Frau Silvia Köppel

Pfingstweide 39
61169 Friedberg

Herr Jonas Sehl

Pfingstweide 39
61169 Friedberg

UB Nidda
Neue Straße 4
63667 Nidda

Ansprechpartner:

Frau Christina Schneider

Neue Straße 4
63667 Nidda
Diagnose der Arbeitsmarktfähigkeit DIA-AM

Ziele und Zielgruppe

Ziel ist es, durch eine auf den Teilnehmer ausgerichtete Orientierung und eine praxisorientierte
Eignungsabklärung festzustellen, ob eine Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt
nachhaltig erreicht werden kann oder ob die WfbM die notwendige Einrichtung zur Teilhabe
am Arbeitsleben ist.

 

Zielgruppen sind

• Menschen mit einer Lernbehinderung im Grenzbereich zur geistigen Behinderung
• Menschen mit einer geistigen Behinderung im Grenzbereich zur Lernbehinderung
• Menschen mit einer psychischen Behinderung und/oder Verhaltensauffälligkeiten
(nicht im Akutstadium)

 

Durchführung der Maßnahme
• Zuweisung der Teilnehmenden durch die Agentur für Arbeit
• Diagnose über maximal 12 Wochen

• Phase 1: Analyse der Eignung
• Befragungen zur Biografie und beruflichen Zielen
• Arbeits- und Leistungsdiagnostische Tests
• Arbeitsproben
• Einzel- und Gruppenangebote
• Bei Eignung für Tätigkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt
• Bei Empfehlung für Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben in einer WfbM
• Bericht:
Leistungen einer WfbM zur Förderung der Integration auf dem allgemeinen
Arbeitsmarkt


• Phase 2: Betriebliche Erprobung
• Gezielte Erprobung arbeitsrelevanter Fähigkeiten in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes
• Bericht:
Maßnahmen und Ziele der individuellen Unterstützung zur Integration auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt

Frau Christina Schneider

Neue Straße 4
63667 Nidda

Frau Nicole Langer

Neue Straße 4
63667 Nidda
Tagesstätte

Zielsetzung

Ziel der Tagesstätte ist es, durch tagesgestaltende Angebote seelische Gesundheit zu steigern, die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen und damit die individuelle Lebensqualität zu erhöhen. 

Zielgruppe

Als Teil der Hilfen zur Gestaltung des Tages spricht die Tagesstätte diejenigen Personen (zwischen dem 18. und dem 65. Lebensjahr) mit psychischen Erkrankungen an,

die aufgrund der Schwere dieser Erkrankung dem Arbeitsmarkt (momentan) nicht zur Verfügung stehen, aber durch den Besuch der Tagesstätte ihre sozialen Kompetenzen erweitern möchten. 

Die Angebote der Tagesstätte umfassen fünf große Bereiche

  • Alltagsbewältigung 
  • Umgang mit der eigenen Erkrankung 
  • Hinführung zu Arbeitsprozessen 
  • Unterstützung bei Arztbesuchen und Behördengängen 
  • Angebote für besondere Personenkreise

Fragen beantwortet Ihnen gerne 

Frau Anna Lena Bausum

Sozialer Dienst
Tagesförderstätte

Tagesförderstätte

Zielgruppe

Das Leistungsangebot der Tagesförderstätten richtet sich an den Personenkreis der Menschen mit geistiger Behinderung und/oder Mehrfachbehinderung, insbesondere Menschen mit zusätzlichen seelischen Behinderungen, die wegen Art oder Schwere der Behinderung nicht, noch nicht oder noch nicht wieder die Voraussetzungen für eine Beschäftigung in einer Werkstatt für behinderte Menschen erfüllen.

Die Tagesfördersätte bietet erwachsenen Menschen mit einer nicht nur vorübergehenden geistigen Behinderung und/oder Mehrfachbehinderungen, insbesondere Menschen mit zusätzlichen seelischen Behinderungen, intensive pädagogische Betreuung, pflegerische Hilfe und besondere Beschäftigungsangebote.

Ziele

Die Tagesförderstätte erbringt die erforderlichen Leistungen, um schwer, mehrfach oder schwerstmehrfach behinderten Menschen entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit eine angemessene Bildung und Beschäftigung zu ermöglichen, ihre Persönlichkeit weiterzuentwickeln und ihre Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft sicherzustellen.

Die Normalisierung und Individualisierung der Gestaltung des Tages stehen im Vordergrund. Eine überschaubare, klare Tagesstruktur gibt Sicherheit und Orientierung. Das Angebot eines zweiten Lebensraums - ähnlich einem Arbeitsplatz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt oder in der Werkstatt für behinderte Menschen - ermöglicht ein weiteres vom Wohnbereich (Familie oder Wohnheim) unabhängiges Erlebnis-, Erfahrungs- und Betätigungsfeld. Darüber hinaus bietet es die Möglichkeit abweichender, situationsbezogener Verhaltensmuster als erweiterte Chance der Persönlichkeitsentwicklung, wie sie jedem nichtbehinderten Menschen zugestanden wird.

Das Leistungsangebot der Tagesförderstätten ist deshalb ein wichtiger Aspekt der angestrebten Normalisierung. Der schwer und mehrfach behinderte Mensch erhält die Möglichkeit, sich in verschiedenen Lebensräumen zu erproben, verschieden zu agieren und sich somit weiterzuentwickeln. Durch vielfältige neue Erfahrungen werden alte Erfahrungsmuster durchbrochen.

Ziel der Arbeit in der Tagesförderung ist die Förderung neuer Fähigkeiten, Kenntnisse und Interessen sowie der Erhalt vorhandener Fähigkeiten, Kenntnisse und Interessen.

Die konkrete Zielsetzung der pädagogischen und pflegerischen Arbeit richtet sich an den individuellen Fähig- und Fertigkeiten der Maßnahmeteilnehmer aus und basiert wesentlich auf einer qualitativ ausgerichteten Verbindung von Beziehungs- und Förderarbeit.

Fragen beantwortet Ihnen gerne

Grünberg

Herr Christian Lengler

Sozialer Dienst Grünberg

Nieder-Ohmen

Frau Alexandra Siewert

Abteilungsleitung Tageförderstätte Nieder-Ohmen

Leisenwald

Frau Petra Schaub

Abteilungsleitung Tagesförderstätte Leisenwald

Büdingen

Frau Martina Leistner

Sozialer Dienst + Abteilungsleitung WfbM & Tagesförderstätte
Eingangsverfahren und Berufsbildungsbereich

Eingangsverfahren und Berufsbildungsbereich

Das Eingangsverfahren dient der Feststellung, ob die Werkstatt für behinderte Menschen die geeignete Einrichtung für die Teilhabe des behinderten Menschen am Arbeitsleben ist sowie welche Bereiche der Werkstatt und welche Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben für den behinderten Menschen in Betracht kommen. Im Eingangsverfahren wird entsprechend dem individuellen Hilfebedarf ein Eingliederungsplan erstellt.

Die Leistungen im Eingangsverfahren werden für drei Monate erbracht. Die Leistungsdauer kann auf bis zu vier Wochen verkürzt werden, wenn während des Eingangsverfahrens im Einzelfall festgestellt wird, dass eine kürzere Leistungsdauer ausreichend ist. 

Fragen beantwortet Ihnen gerne

Schotten

Frau Katharina Weber

Sozialer Dienst

Frau Serife Sarikaya

Sozialer Dienst
Vogelsbergstraße 212
63679 Schotten

Mücke-Merlau

Frau Lara Kreckel

Sozialer Dienst

Nieder-Ohmen

Frau Yvonne Schmidt

Sozialer Dienst Nieder-Ohmen

Herr Ben Sevik

Bildungsbegleiter

Herr Christian Roßkopf

Sozialer Dienst

Grünberg

Herr Christian Lengler

Sozialer Dienst

Langgöns

Frau Sabine Rehwald

Sozialer Dienst Langgöns

Homberg

Büdingen

Frau Martina Leistner

Sozialer Dienst + Abteilungsleitung WfbM & Tagesförderstätte

Wächtersbach-Leisenwald

Frau Anna Lena Bausum

Sozialer Dienst
Werkstatt für behinderte Menschen

Werkstatt für behinderte Menschen

Zielgruppe

Das Leistungsangebot der Werkstatt für behinderte Menschen richtet sich an den Personenkreis der Menschen mit geistiger Behinderung, die wegen Art oder Schwere der Behinderung nicht, noch nicht oder noch nicht wieder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt beschäftigt werden können.

Die Werkstatt für behinderte Menschen stellt erwachsenen Menschen mit einer nicht nur vorübergehenden geistigen Behinderung und/oder Mehrfachbehinderungen, insbesondere Menschen mit zusätzlichen seelischen Behinderungen, Arbeits- und Beschäftigungsplätze.

Ziele

Die Werkstatt für behinderte Menschen ist eine Einrichtung zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben und zur Eingliederung in das Arbeitsleben.

Die Werkstatt erbringt die erforderlichen Leistungen, um die Erwerbstätigkeit behinderter oder von Behinderung bedrohter Menschen entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit zu erhalten, zu verbessern, herzustellen oder wiederherzustellen, die Persönlichkeit dieser Menschen weiterzuentwickeln, ihre Beschäftigung zu ermöglichen und ihre Teilhabe am Arbeitsleben möglichst auf Dauer zu sichern.

Sie bietet eine angemessene berufliche Bildung und eine Beschäftigung zu einem leistungsangemessenen Arbeitsentgelt.

Rahmenbedingungen

Die Werkstätten der Schottener Soziale Dienste gemeinnützige GmbH verfügen über ein breites Angebot an Berufsbildungs-, Arbeits- und Beschäftigungsplätzen in folgenden Bereichen:

Montage, Verpackung, Gerätebau, Kabelkonfektion, Lohnfertigung Textil, Holz (Lohnfertigung, Möbelbau, Bauschreinerei, Vogelkäfigbau), Metall, Bauhandwerk (Maurer, Fliesenleger, Installateure, Elektriker), Maler und Lackierer, Wäscherei, Hauswirtschaft, Landwirtschaft, Landschaftspflege, Vogelpark, Restaurant und Verwaltung. 

Fragen beantwortet Ihnen gerne 

Herr Eberhard Trabert

Sozialer Dienst
Integrationsfachdienst

Integrationsfachdienst (IFD) zur Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben

IFD Vogelsberg, Landkreis Gießen und Wetteraukreis

Aufgaben

Der IFD ist ein Fachdienst zur arbeits- und berufsbegleitenden Betreuung behinderter Menschen und zur Vermittlung dieser auf geeignete Arbeitsplätze. Der Fachdienst arbeitet auf der Grundlage des Sozialgesetzbuch IX §§ 109-115 im Auftrag des Integrationsamtes oder der Rehabilitationsträger nach § 6 SGB IX.

Darüber hinaus informiert und berät der IFD Arbeitgeber und leistet ihnen Hilfe zur Beschäftigung behinderter Menschen.

Zielgruppe

  • Arbeitslose schwerbehinderte Arbeitnehmer 
  • Arbeitgeber die interessiert sind, geeignete schwerbehinderte Bewerber einzustellen 
  • Arbeitgeber mit Fragen zur betrieblichen Integration behinderter Mitarbeiter 
  • Schwerbehinderte Arbeitnehmer mit Fragen im Beschäftigungsverhältnis 
  • Beschäftigte und Arbeitssuchende mit gesundheitlichen Einschränkungen, z.B. mit verändertem Leistungsbild nach Erkrankung und medizinischer Rehabilitation

Der IFD bietet folgende Dienstleistungen

Für behinderte Menschen:
Information und Unterstützung behinderter Arbeitnehmer/Innen in allen Fragen zu Sicherung, Erhalt und (Um)Gestaltung des bestehenden Arbeitsverhältnisses. Bei Bedarf kann längerfristige berufsbegleitende Unterstützungen in Abstimmung mit dem Integrationsamt oder einem zuständigen Rehabilitationsträger erbracht werden.

Der IFD bietet arbeitslosen schwerbehinderten Arbeitnehmern in Abstimmung mit der Arbeitsagentur, der Kommunalen Vermittlungsagentur oder den Rehabilitationsträgern nach § 6 SGB IX, Beratung und Hilfe bei der Suche einer geeigneten beruflichen Perspektive.

Für Arbeitgeber:
Arbeitgeber kann der IFD informieren, beraten und Hilfe leisten in allen Fragen und Belangen zur Beschäftigung von behinderten Mitarbeitern. Darüber hinaus können für Arbeitgeber auf Anfrage Schulungen und Fortbildungen rund um die Thematik Arbeit und Behinderung erbracht werden.

Vertraulichkeit:
Die Mitarbeiter des IFD behandeln alle Angelegenheiten vertraulich. Alle Schritte und Maßnahmen finden in Absprache mit den Ratsuchenden statt. Im Einverständnis mit der betroffenen Person kooperieren wir mit Kliniken und Ärzten sowie mit den Ansprechpartnern der Betriebe.

Standort Grünberg

Sprechzeiten donnerstags von 14 - 17 Uhr und freitags von 7.30 - 12 Uhr 

Standort Alsfeld

Theodor-Heuss-Str.9
36304 Alsfeld

Sprechzeiten Donnerstag 14 - 17 Uhr und Mittwoch 8 - 12 Uhr

Standort Mücke-Merlau

Sprechzeiten Dienstags 8 - 12 Uhr

und nach Vereinbarung in

Lauterbach

Fuldaer Str. 8
36341 Lauterbach

Herbstein

Pestalozzistraße 1
36358 Herbstein

Schotten

Mühlgasse 4
63679 Schotten

Ihre Ansprechpartner sind

Frau Walther
Frau Kellermann
Frau Gaub
Herr Conrad

IFD Wetteraukreis

Ihre Ansprechpartnerin ist

Geborgen Stärke entwickeln - Kinder- und Jugendhilfe

Geborgenheit und Schutz in einer sozialen Gemeinschaft. mehr

Arbeitsweltbezogene Teilhabe

Teilhabebezogene Bildung und Arbeit für Menschen mit und ohne Behinderung. mehr

Eingliederungshilfe Wohnen

Weitestgehend selbstständige Lebensführung für Menschen mit Behinderung im Mittelpunkt.
mehr

In Würde altern - Altenhilfe

Pflege rund um die Uhr auf der Basis der Expertenstandards. mehr